25.07.2025

Genderschreibweisen an Schulen bleiben verboten.
Auf die Frage, wie das Gendern an sächsischen Schulen gehandhabt wird, attestierte mir und meiner Partei die Freie Presse, die wahre „Sprachpolizei“ zu sein. Und ja – das sind wir in gewisser Hinsicht. Denn unsere Sprache muss vor ideologisch motivierten Verunstaltungen geschützt werden. Was würde wohl Goethe zu diesem Unfug sagen?
In den sozialen Netzwerken nannte mich mancher Troll eine „hohle Nuss“. Hallo? Wenn schon, dann bitte im eigenen links-grünen Framing bleiben: trans-nussig, Nuss-gelesen oder Nuss*in. Und obwohl die Nuss grammatikalisch feminin ist, fühlt sie sich womöglich als Apfel oder Schninken.
Gendern ist und bleibt eine dekadente Verachtung der eigenen Sprache. Wir sagen das seit Jahren – und offenbar setzt der Lerneffekt nun auch bei Kultusminister Clemens ein.